Über das Projekt

Über Soullinktracker

Warum Soullinktracker gebaut wurde: aus Spaß an Soul Link, aus Neugier auf die Regeln und aus Frust darüber, wie mühsam Excel für echte Runs wurde.

Warum ich Soullinktracker gebaut habe

Der Anfang war ziemlich simpel: Soul Link macht Spaß. Es ist eines dieser Pokémon-Formate, das sofort spannend wirkt, weil nicht nur ein einzelner Run zählt, sondern immer auch die Abstimmung zwischen mehreren Spielern.

Gleichzeitig wollte ich verstehen, wie das Format eigentlich sauber gespielt wird. Viele Regeln wirken auf den ersten Blick einfach, aber sobald man wirklich loslegt, merkt man schnell, wie viele Sonderfälle, Hausregeln und Abstimmungen im Hintergrund mitschwingen.

Also habe ich zuerst mit einer Excel-Lösung angefangen. Das war der naheliegende Weg: Tabellen, ein paar Farben, etwas Struktur. Für die ersten Ideen hat das gereicht, aber in echten Runs wurde es schnell zu nervig. Status mussten manuell gepflegt werden, Links waren nicht wirklich sichtbar, und nach ein paar Sessions war mehr Verwaltungsaufwand da, als ich eigentlich wollte.

Genau an diesem Punkt ist aus einer improvisierten Tabelle ein richtiges Projekt geworden. Ich wollte nicht nur meine eigenen Runs sauberer organisieren, sondern auch einen Ort schaffen, an dem man Regeln versteht, Fehler vermeidet und den eigentlichen Run besser spielen kann.

Die eigentlichen Auslöser

1

Soul Link macht einfach mehr Spaß als reine Theorie

Das Format ist chaotisch, kooperativ und oft genau deshalb so unterhaltsam. Ich wollte nicht nur darüber lesen, sondern es wirklich spielbar und nachvollziehbar machen.

2

Ich wollte verstehen, wie es sauber gespielt wird

Zwischen Community-Regeln, Hausregeln und typischen Sonderfällen fehlt oft eine klare Einordnung. Daraus ist der Guide- und Referenzteil der Seite entstanden.

3

Excel war ein sinnvoller Start, aber keine gute Dauerlösung

Für die erste Struktur reicht eine Tabelle. Für echte Runs mit Teams, Box, Friedhof, Links und Route-Status wird sie schnell zu langsam, unübersichtlich und fehleranfällig.

4

Ich wollte Dokumentation und Entscheidungshilfe an einem Ort

Nicht nur Daten speichern, sondern den Run lesbar machen: Welche Route ist offen, welches Paar ist legal, was stirbt mit wem, und wo entstehen gerade unnötige Schwächen?

5

Ich wollte etwas bauen, das auch anderen wirklich hilft

Wenn ich mich schon in Regeln, Datenbasis und Workflow eingrabe, dann soll daraus nicht nur ein privates Sheet werden, sondern ein öffentlich nutzbares Tool mit Guides und Referenzseiten.

Warum Excel irgendwann nicht mehr gereicht hat

Das Problem war nie, dass man Daten überhaupt nicht speichern konnte. Das Problem war, dass aus einer Liste noch kein guter Soul-Link-Workflow wird.

Zu viel manuelle Pflege

Nach jedem Encounter, jedem Tod und jeder Teamänderung musste alles an mehreren Stellen angepasst werden.

Der Tracker sollte Zustände zusammenführen, damit ein Run nicht an Copy-and-paste-Disziplin hängt.

Links waren nicht wirklich sichtbar

In Tabellen kann man Verknüpfungen notieren, aber nicht so lesen, wie man sie im Run tatsächlich braucht.

Soul Links sollten als echte Beziehung sichtbar sein, nicht nur als Textspalte oder Farbcodierung.

Regelkontexte gingen verloren

Offen, encountered, tot, gebankt, aktiv, illegal oder strategisch fragwürdig: genau diese Zustände verschwimmen in generischen Tools.

Ich wollte eine Struktur, in der der Modus selbst mitgedacht wird, statt alles dem Gedächtnis zu überlassen.

Teamplanung passierte zu spät

In vielen Runs merkt man Schwächen erst kurz vor Bosskämpfen, obwohl die Hinweise eigentlich schon früher sichtbar wären.

Die Seite sollte nicht nur dokumentieren, sondern Entscheidungen früher und klarer machen.

Was daraus geworden ist

Soullinktracker ist deshalb bewusst zweigeteilt. Der öffentliche Teil erklärt Regeln, Workflows und Datenbasis. Der eigentliche Tracker ist dafür da, dieses Verständnis in einem laufenden Run nutzbar zu machen.

Mir war wichtig, dass die Seite nicht wie ein reines Tool ohne Kontext wirkt. Wer Soul Link neu entdeckt, braucht zuerst Orientierung. Wer schon mittendrin ist, braucht einen stabilen Workflow. Beides gehört zusammen.

Genau deshalb gibt es auf der Seite nicht nur eine Tracker-Oberfläche, sondern auch Regeltexte, Vergleiche, FAQs, Spielelisten, Pokémon-Listen und Teamplanung. Das Ziel war nie nur Verwaltung. Das Ziel war, Soul Link besser spielbar zu machen.

Wofür das Projekt stehen soll

Klarheit statt unnötiger Komplexität

Ein Tool ist nur dann gut, wenn es Entscheidungen leichter macht, nicht wenn es neue Bürokratie erzeugt.

Guides und Tool gehören zusammen

Verstehen und Anwenden sollten nicht auf zwei völlig getrennten Inseln passieren.

Spezialisierung schlägt generische Tabellen

Soul Link hat genug eigene Logik, dass eine echte Fachlösung sinnvoller ist als ein universelles Sheet.

Die Community verdient brauchbare Werkzeuge

Wenn ein Format so beliebt ist, sollte man es nicht dauerhaft mit halbgaren Workarounds spielen müssen.

🧭

Wenn du denselben Frust mit Tabellen kennst

Dann ist die Seite genau dafür gebaut: erst verstehen, dann sauber tracken. Lies die Regeln oder starte direkt mit einem strukturierteren Workflow.