Beide starten einen vergleichbaren Run
Ihr spielt dieselbe Edition oder ein passendes Spielpaar parallel. Wichtig ist nicht Perfektion, sondern dass Gebiete und Fortschritt sinnvoll miteinander vergleichbar bleiben.
Was ist ein Soul Link in Pokémon? Hier findest du die Kernregeln, typische Hausregeln, häufige Streitpunkte und eine klare Einordnung, welche Entscheidungen ihr vor dem ersten Run wirklich festlegen müsst.
Die Soullink Challenge ist ein Format für zwei Spieler, das auf Nuzlocke-Regeln aufbaut. Beide spielen parallel, fangen pro Gebiet meist jeweils ein Pokémon und verlinken diese beiden Fänge miteinander. Stirbt eines davon, verliert auch der andere Spieler sein Partner-Pokémon. Genau diese gegenseitige Abhängigkeit macht einen Soullink-Run schwerer, chaotischer und organisatorisch deutlich anspruchsvoller als eine normale Nuzlocke.
Kein offizieller Modus, sondern eine Community-Challenge.
Es wird normalerweise zu zweit gespielt und basiert auf Nuzlocke-Grundregeln.
Pokémon aus demselben Gebiet werden zu einem festen Paar verlinkt.
Wenn eines stirbt, stirbt auch das Partner-Pokémon auf der anderen Seite.
Ihr müsst nicht nur einzeln stark spielen, sondern gemeinsam planen.
Ihr spielt dieselbe Edition oder ein passendes Spielpaar parallel. Wichtig ist nicht Perfektion, sondern dass Gebiete und Fortschritt sinnvoll miteinander vergleichbar bleiben.
Wie in der Nuzlocke zählt meist nur ein Encounter pro Gebiet. Die beiden Fänge aus demselben Ort werden anschließend direkt miteinander verknüpft.
Links werden nicht nur einmal erstellt und dann vergessen. Sie beeinflussen Teamwahl, Box-Status, Backups und alle späteren Risiko-Entscheidungen.
Wenn ein Pokémon fällt, verliert nicht nur ein Spieler einen Slot. Die Partnerseite verliert ebenfalls ein Pokémon, was sofort die Gesamtplanung des Runs verändert.
Spieler A fängt auf Route 1 ein Taubsi. Spieler B fängt dort ein Wiesor. Dieses Paar gehört jetzt zusammen. Wenn das Taubsi später in einem Arenakampf stirbt, muss auch Wiesor sofort raus. Die Regel selbst ist simpel. Die Schwierigkeit entsteht daraus, dass solche Verluste nicht nur einzelne Kämpfe, sondern das gesamte Teamgefüge verändern.
In einer normalen Nuzlocke trägst du nur die Folgen deiner eigenen Fehler. Im Soullink trifft ein Fehler oft direkt zwei Teams. Dadurch steigt nicht nur der Schwierigkeitsgrad, sondern vor allem die organisatorische Last.
Ihr müsst gleichzeitig dieselben Regeln anwenden, denselben Routenstatus kennen, Paarungen sauber dokumentieren und strategische Entscheidungen gemeinsam treffen. Genau deshalb ist das Format kein bloßer Koop-Nuzlocke, sondern deutlich stärker auf Struktur angewiesen.
Meist zählt nur das erste Pokémon, das ihr in einem Gebiet trefft. Wenn es flieht oder besiegt wird, ist dieser Ort normalerweise verbraucht.
Fällt ein Pokémon auf 0 KP, gilt es als tot und darf nicht mehr benutzt werden. Viele Gruppen legen dafür eine Dead-Box oder einen Friedhof an.
Die Fänge beider Spieler aus demselben Gebiet bilden ein festes Paar. Dieses Paar ist nicht optional, sondern ein Kernteil des Formats.
Wenn ein Pokémon stirbt, verliert auch der andere Spieler sein verlinktes Gegenstück, selbst wenn dieses im Kampf gar nichts falsch gemacht hat.
Viele Gruppen erlauben nicht, dass ein Partner aktiv im Team ist und das andere Pokémon nur irgendwo in der Box liegt. Auch diese Frage solltet ihr sauber festlegen.
Geschenk-Pokémon, Eier, Fossilien, statische Encounters, Blackouts und ähnliche Sonderfälle sind nicht überall gleich geregelt.
Doppelte Pokémon oder Entwicklungslinien dürfen übersprungen werden, damit der Run abwechslungsreicher bleibt und sich Pairings nicht ständig wiederholen.
Shinys dürfen zusätzlich gefangen werden oder normale Encounters ersetzen. Diese Regel ist rein optional und sehr unterschiedlich gehandhabt.
Bestimmte Typen dürfen über beide Teams hinweg nicht doppelt vorkommen. Das verschärft Teamplanung enorm und ist eher für erfahrene Gruppen sinnvoll.
Keine Heilitems im Kampf, Set-Modus und Level Caps vor Bosskämpfen. Das erhöht den Schwierigkeitsgrad deutlich, ist aber kein Muss für einen sauberen Soullink-Run.
Was passiert bei einem kompletten Blackout oder Whiteout?
Wie zählen Geschenk-Pokémon, Eier, Fossilien und statische Encounters?
Was gilt, wenn ein Spieler seinen Encounter verpasst oder besiegt?
Dürfen verlinkte Pokémon getrennt in Team und Box liegen?
Wie eng wollt ihr Story-Fortschritt und neue Gebiete synchron halten?
Viele Gruppen sagen, dass dann auch der andere Spieler seinen Encounter dieses Gebiets verliert. Entscheidend ist weniger die konkrete Lösung als ihre Klarheit vor dem Run.
Hier gibt es keine universelle Wahrheit. Sie können als normaler Encounter, als Bonus oder als verboten gelten. Problematisch wird es nur, wenn diese Entscheidung erst dann fällt, wenn das Geschenk schon vor euch steht.
Manche Gruppen beenden den gesamten Run, andere spielen mit legalen Box-Paaren weiter. Beide Varianten funktionieren, wenn sie im Vorfeld festgelegt wurden.
Wenn ein Pokémon bei einem Spieler stirbt, während der andere noch im Kampf ist, beenden viele Gruppen den laufenden Kampf und ziehen das betroffene Paar direkt danach raus. Auch das ist eine Hausregel-Frage.
Die meisten Gruppen behandeln Grinding-Tode wie jeden anderen Tod. Wenn ihr Trainingsverluste lockerer werten wollt, muss das vor dem Run im Regelblatt stehen.
Bei Hardcore-Regeln ist die sauberste Lösung meistens: Das Pokémon bleibt bis nach dem Bosskampf gesperrt. Ohne Level Cap ist der Fall irrelevant.
Für euren ersten Soullink braucht ihr nicht das härteste Regelpaket, sondern das klarste. Nehmt die Grundregeln, entscheidet die wichtigsten Sonderfälle und lasst komplizierte Zusatzklauseln erst einmal weg. Ein sauberer, verständlicher Run bringt euch weiter als ein maximal harter Run, der schon nach zwei Sessions an Orga-Fragen zerfällt.
Nicht zwingend, aber es macht Pairings und Vergleichbarkeit einfacher. Für den ersten Run ist dieselbe oder eine sehr ähnliche Edition meist die beste Wahl.
Fast immer ja. Fehler treffen beide Spieler, und zusätzlich müsst ihr ständig gemeinsam planen statt nur einzeln zu improvisieren.
In den meisten Gruppen ja. Starter sind oft das erste feste Paar des gesamten Runs und setzen direkt den Ton für die Challenge.
Ja, aber der organisatorische Aufwand steigt massiv. Für Anfänger ist ein klassischer Zwei-Spieler-Run fast immer sinnvoller.
Spätestens bei mehreren Sessions, Box-Wechseln und Sonderregeln wird ein Tracker sehr sinnvoll. Nicht weil er hübsch ist, sondern weil er Zustände verlässlich sichtbar hält.
Ja, wenn ihr nichts anderes festlegt. Ein Grinding-Tod ist in den meisten Soul-Link-Runs ein echter Tod und nimmt auch das verlinkte Partner-Pokémon mit.
Nur mit Shiny Clause. Viele Gruppen erlauben Shinys als Bonusfang, aber sie sind dann oft nicht automatisch legal fürs Team. Legt vorher fest, ob sie nur gesammelt oder auch gespielt werden dürfen.
Wenn das Grundprinzip jetzt klar ist, geht als Nächstes in den Schritt-für-Schritt-Guide oder direkt in den Tracker-Guide. Regeln allein reichen nicht; ihr braucht auch einen sauberen Workflow.